APFELLEHRPFAD

Die Geschichte des Apfelehrpfades in Gargazon
Bis zur Jahrhundertwende war das Grundstück an einen ortsansässigen Bauern verpachtet. Bei der Rückgabe an die Gemeinde waren noch
einige schöne große Apfelbäume darauf. Diese Sorten erzählten noch die Geschichte vom Etschtaler Obstbau des 20. Jahrhunderts.
Dieser Baumbestand inspirierte die Gemeinde Gargazon zum Apfellehrpfad.
Der Verein "Sortengarten Südtirol" hat den Auftrag der Gemeinde Gargazon erhalten, die Fläche zu beleben. Ziel ist es den Besuchern die Welt des Apfels, sowie eines natürlich angelegten Bauerngartens, möglichst umfangreich zu zeigen. Um das ganze Jahr hindurch bedenkenlos
Besucher empfangen zu können, wird der Lehrpfad naturnah bewirtschaftet, das heißt nur durch mechanische Maßnahmen sprich.
"Schnittarbeiten", gesund gehalten. Die schönen Früchte werden zu Verkostungen verwendet, aus den weniger anschaulichen wird ein einmalig vielfältiger Apfelsaft produziert. Diverse alten Apfelsorten werden gesetzt und laufend Investitionen an der Infrastruktur des Lehrpfades gemacht, wie die Informationstafeln, der Schotterweg, die einladende Einfahrt, der Picknickplatz und das prächtige Apfelkunstwerk.
"Vielfalt begreifen" Tätigkeiten des Vereins im Apfellehrpfad
- Kurse und Workshops zu Pflegemaßnahmen bei stark wachsenden Apfelbäumen
- Pflanzung und Stützung von Jungbäumen
- Erziehungsschnitt und Ertragsschnitt
- Planung und Gestaltung der Streuobstwiese
- Die Obstwiese als Ökostandort erkennen
- Verkostung der dort angebauten Sorten und deren kulinarischen Verwendungen
- Gemeinsame Pflege-Arbeiten: Mähen, Heuarbeit, Kompost, diverse Pflegemaßnahmen, Ernte
"Helfende Hände sind immer willkommen"


"Danke" an Dominik Greis und Luis Hofer, für die Pflege der Obstbäume und Wiese am Apfellehrpfad





